gebana fördert den traditionellen Anbau in den Oasen. Dabei streben die Kriterien des biologischen Anbaus einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und den Wasserressourcen an und das fragile Gleichgewicht in den Palmgärten wird nachhaltig geschützt.
Das knapp verfügbare Wasser wird von Gemeinschaftskooperativen verwaltet, wodurch eine effiziente Nutzung gewährleistet ist. Jeder Bauer wird in einem regelmässigen Turnus mit Wasser beliefert. Dieses strömt über ein verzweigtes Netz von Kanälen zu den einzelnen Palmen.
Auf diese Weise erhält jeder Bauer alle drei Wochen für einige Stunden Wasser – genügend für die Palmen, Feigen, Granatäpfel sowie andere angepasste Kulturpflanzen in den Oasen. Heute wird dieses System durch die Übernutzung der Grundwasserreserven bedroht – die unangepasste Vergrösserung von Anbauflächen oder der Golfplatz von Tozeur sind negative Beispiele.